Französischcamp in der Schweiz
Unsere Französisch-Sprachcamps
Französischcamp für Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren bei Filolo – der erste Unterrichtstag:
Der erste Unterrichtstag dient vor allem dazu, dass sich alle miteinander vertraut machen. Die Kinder und Jugendlichen lernen die Namen, Hintergründe und das Alter der anderen kennen. Dafür werden abwechslungsreiche Kennenlernaktivitäten eingesetzt, zum Beispiel Namensspiele oder Kennenlern-Bingo.
Außerdem sprechen die Schülerinnen und Schüler über ihre Interessen. Dadurch erhält die Lehrperson wertvolle Einblicke, was sie begeistert und motiviert. So können die kommenden Unterrichtseinheiten besser an ihre Vorlieben angepasst werden.
Der restliche Teil der Lektion bleibt bewusst entspannt und flexibel. Die Lehrperson beobachtet die Gruppendynamik und gewinnt ein erstes Gefühl für die Fähigkeiten und die Persönlichkeit jedes Kindes. Gleichzeitig hilft diese lockere Atmosphäre den Schülerinnen und Schülern, sich in der neuen Lernumgebung wohlzufühlen.
Auf Grundlage dieser ersten Eindrücke gestaltet die Lehrperson die weiteren Lektionen der Woche und bringt dabei auch ihren eigenen kreativen Unterrichtsansatz ein.
Französisch lernen mit Filolo
Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, mit einem Verhältnis von sechs Schülerinnen und Schülern zu einer Lehrperson. So können unsere Lehrpersonen individuell auf jedes Kind eingehen, und alle bekommen viele Möglichkeiten zu sprechen, zuzuhören und gehört zu werden.
Der Sprachkurs findet von Montag bis Freitag von 9:15 bis 12:45 Uhr statt. In unseren Ski- und Surfcamps ist dies anders, dort finden die Sprachlektionen am Nachmittag statt.
9:15 – 10:15 Uhr: Alive and Kicking!
Die erste Stunde des Tages nutzen wir gerne, um alle wach und aktiv in den Tag starten zu lassen, natürlich verbunden mit Lernen. Wenn das Wetter es zulässt, findet dieser Teil draußen statt und beinhaltet Wiederholungen, um Sicherheit und Selbstvertrauen beim Lernen aufzubauen.
10:15 – 10:30 Uhr: 1. Pause
Mit Tee, Wasser und frischem Obst.
10:30 – 11:30 Uhr: Zuhören, Verstehen & Sprechen
Zuhören, Verstehen und Sprechen werden mit dynamischen und innovativen Lernstrategien kombiniert. So entsteht theoretisches Lernen, ohne dass Langeweile aufkommt.
11:30 – 11:45 Uhr: 2. Pause
Mit Tee, Wasser und frischem Obst.
11:45 – 12:45 Uhr: Wochenprojekt
In der ersten Lektion der Woche kombiniert ihr eure gemeinsamen Interessen, um ein Wochenprojekt zu entwickeln. Anschließend arbeitet ihr im Laufe der Woche an diesem Projekt und gestaltet es in eurer Zielsprache, rechtzeitig für die Präsentation am Freitag.
Das Projekt kann vieles sein, zum Beispiel ein kurzer Film, ein kleines Unternehmen oder ein Theaterstück. Aber keine Sorge, am Anfang sind alle ein bisschen schüchtern.
Eine Auswahl früherer Projekte:
- Kurzfilme, ein Camp News Network als TV-Format oder Zeitung.
- Wahlkampagne / Debatte: Die Schülerinnen und Schüler werden in verschiedene Gruppen eingeteilt, um die Vor- und Nachteile eines vorgeschlagenen Themas zu diskutieren. Das kann alles sein, von „Sollten Energydrinks in der Schule erlaubt sein?“ oder „Ist Messi immer noch der GOAT?“ bis hin zu einer kontroversen politischen Debatte.
- Musikprojekte oder kleine Unternehmen inklusive Plakat und Werbekampagne.
- Entwickle dein eigenes Produkt und erstelle einen Plan, wie du es auf den Markt bringen würdest. Du kannst sogar den Rest des Camps dein Produkt ausprobieren lassen!
Das Lehrteam
Tristan
Welche formale Ausbildung oder pädagogischen Qualifikationen hast du?
Ich habe eine zertifizierte Lehrerausbildung absolviert, mit Bachelor, Master und Lehrbefähigungsnachweis.
Wie viele Jahre Erfahrung hast du im Unterrichten von Kindern oder Jugendlichen?
5 Jahre.
Wie würdest du deinen Unterrichtsstil in drei Worten beschreiben?
Motivierend, interaktiv, realitätsnah.
Was ist dir beim Unterrichten von Kindern besonders wichtig?
Mir ist besonders wichtig, auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen und Lektionen zu planen, die wirklich sinnvoll sind und auch einen Bezug zu ihrem Alltag haben.
Was macht das Unterrichten bei Filolo für dich besonders?
Die sehr vielfältigen und kleinen Gruppen, die Möglichkeit, auch außerhalb des Klassenzimmers zu unterrichten und Sprachenlernen in einer realen Umgebung zu erleben, sowie die persönliche Beziehung, die man im Unterricht zu den Kindern aufbaut.
Erzähle eine kurze, interessante Tatsache über dich.
Ich liebe es, Dinge zu laminieren.
Personality
We rank personality very highly here at Filolo. We don’t only want our teachers to be trained and qualified - we also look for dynamic, interesting and engaging characters that the kids can really get on board with. Just like the students, our teachers are here to share in the fun and laughter that the Filolo learning experience brings!
Sprachniveaus
Sprachniveaus & Einstufung
Zu Beginn der Woche stellen wir unsere Klassen zusammen und orientieren uns dabei grob am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen:
A1 – Anfänger
A2 – Grundkenntnisse
B1 – Mittelstufe
B2 – Fortgeschritten
Die mündlichen und schriftlichen Sprachkenntnisse werden am Anreisetag eingeschätzt. Anschließend werden die Gruppen gebildet. Dabei berücksichtigen wir neben dem Sprachniveau auch das Alter und die Interessen der Kinder und Jugendlichen.
Intensivkurs
17:00 – 18:30 Uhr: Wenn du dein Lernpotenzial noch stärker ausschöpfen möchtest, hast du die Möglichkeit, am Dienstag- und Donnerstagnachmittag an den Filolo Intensivkursen teilzunehmen.
2 x 90 Minuten, insgesamt 3 Stunden
in noch kleineren Gruppen
3 Stunden zusätzlicher Sprachkurs für 200 CHF Aufpreis
Strukturierte Unterrichtsplanung mit kommunikativem Ziel:
Unser Unterricht kann beim Französischlernen auch einem stärker strukturierten und ausgewogenen Ansatz folgen, jedoch immer mit einem klaren Ziel: sinnvolle Kommunikation in einer motivierenden Umgebung, die Spaß macht.
Diese Struktur stellt sicher, dass alle wichtigen Bereiche des Französischlernens abgedeckt werden, ohne dass der Unterricht trocken oder überfordernd wirkt. In einer einzigen Lektion beschäftigen sich die Kinder aktiv mit Wortschatz, Aussprache, Grammatik, Verständnis sowie schriftlichem und mündlichem Ausdruck.
Wortschatz und Aussprache
Wir beginnen mit der Einführung wichtiger französischer Vokabeln durch spielerische Memory-Spiele und interaktive Übungen. Die Kinder verbinden die geschriebene und gesprochene Form jedes Wortes und üben dabei eine korrekte Aussprache.
Dieser Teil der Lektion ist leicht, dynamisch und macht Spaß. Er dient als idealer Einstieg, stärkt das Selbstvertrauen und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die nächsten Schritte vor.
Sprachverständnis
Sobald der Wortschatz vertraut ist, gehen wir zum zentralen Lerninhalt über. Wir arbeiten mit authentischen französischen Materialien wie Videoclips, Liedern, Artikeln oder Werbeanzeigen, damit das Lernen relevant und spannend bleibt.
Um eine ausgewogene Entwicklung der Sprachkompetenzen zu unterstützen, wechseln wir im Laufe der Woche zwischen mündlichen und schriftlichen Materialien. Anschließend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler angeleitete Aufgaben, um ihr Verständnis zu überprüfen. Gleichzeitig werden sie dazu ermutigt, kritisch zu denken und ihre Ideen auf Französisch zu teilen.

Grammatik in der Praxis
Grammatik wird nur dann eingeführt, wenn sie zu einem besseren Verständnis und zu klarerem Ausdruck beiträgt.
Nachdem die Regel anhand verständlicher Beispiele erklärt wurde, üben die Kinder sie durch abwechslungsreiche Spiele und bewegungsorientierte Aktivitäten.
Wann immer möglich, verlegen wir Grammatikübungen nach draußen. Dort arbeiten die Kinder in Teams, stärken ihre Zusammenarbeit, ihren Teamgeist und entwickeln auf spielerische Weise einen gesunden Sinn für Wettbewerb.
Kreative Anwendung
In der letzten Phase erstellen die Kinder ihre eigene Version dessen, was sie gelernt haben, zum Beispiel einen Dialog, einen kurzen Text, ein Rollenspiel oder ein kreatives Projekt.
Dabei legen wir besonderen Wert auf Gruppenarbeit, um soziale Verbindungen, Zusammenarbeit und Kreativität zu fördern.
Jede Lektion endet mit einer kurzen Präsentation. So können die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit mit der Gruppe und der Lehrperson teilen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen und ihre Kommunikationsfähigkeit.
Französisch-Sprachcamp - projektbasierter Unterricht